heute will ich mich dem Rückblick auf die vergangenen Wochen widmen, weil außer meiner Blog-arbeit und einer Pizza bestellung nicht viel passiert ist. Nachdem ich nach meinem Geburtstag voll in die grippefalle getappt bin und bis dato noch nicht komplett davon erholt hatte, ist es mit meiner "Erholung im Urlaub nach weihnachten" auch nicht so gut bestellt. Mein weihnachtsgeschenk, das ich mir machen wollte (Der Führerschein) wurde auch vereitelt und die jahreskonsumspitze (zynisch für Weihnachten) hat letztlich mehr zur Verspannung beigetragen.
Sylvester 2008/2009
Sylvester bin ich ganz gut reingerutscht, allerdings kurz nach Mittenacht vor Erschöpfung eingeschlafen.
Die Krönung meiner Zustandsverschlechterung thronte in meinem linken Auge. freitags bereits gereizt, war es Samstag morgens verklebt, verkletscht und nicht mehr zu öffnen.
Bindehautentzündung
Da ich unterschiedlich gute Werte in den augen habe, ist es zudem ein Nachteil, dass es das linke Auge trifft. Es ist das weitaus bessere. Mit eingeschränkter Schärfe- und ohne tiefenwahrnehmung wurde ein Besuch in der Notfall-Ambulanz der Augenkilink (Uni-klinik) Köln fällig. es liess sich auch auf ein zweites nachfragen von mir beim doc kein "gefühlter fremdkörper oberhalb des auges2 feststellen also konnte es nur eine Bindehautentzündung sein. die ist wohl ansteckend, also bloss niemand mit dem AUGAPFEL berühren! Antibiotika gabs auf Rezept und wohlwollende Worte mit dem Handschlag zur Verabschiedung "Damit sollten sie kaum beeinträchtigungen haben und all das machen können was sie auch vorher machen konnten"
Als ich dann am 04. Januar meinem Beruf nachging gings mir zusehnds schlechter. Nicht nur dass ich ob meines fehlenden besseren Auges uner konzentrationsverlust litt, mir buchstäblich vor Gereiztheit hätte am liebsten das Auge "herausgerissen", es fiel auch noch die Heizung in dem Bürogebäude aus, in dem ich saß.
Und, meine lieben Freunde der unvernunft, es ist der Sache nicht unbedingt zuträglich acht Stunden bei 15-16°C zu sitzen und Maus zu klicken; mit Mantel oder ohne.
Da aber auch noch der Winter so häßlig eingebrochen war und ich jeden tag mit dem Rad durch den schnee musste, wurde ich zusehends erschöpfter und kranker. Ein Besuch beim Arzt wurde notwendig.
Ein zweites antibiotikum sollte Abhilfe schaffen und mich flugs zu einem kerngesunden Kerlchen verwandeln.
Ich trug eine Augenklappe um das linke Auge vor dem Zwinkern und äußeren Einflüssen zu verschonen. Jeder der mich bereits ein paar mal in der Bahn morgens gesehn hatte musste nun denken ich wäre total durchgeknallt im schnee noch mit ner Augenklappe rumzulaufen. Was blieb mir übrig?
Jetzt bin ich wieder auf 80% Leistungsfähigkeit, nachdem ich mich 2 Tage ausgeruht und einen Tag gereist bin. Ich kann nur hoffen, dass ales verschneit und glatt bleibt, damit ich während der prüfung schööööön langsam fahren muss. langsam ist alles zu schaffen, schwer wirds halt echt nur noch wenn alles "schnell, schnell" gehen muss. Man kennt das aus Fahrten in unbekannten Städten oder wenn auf Autobahn-Ausfahrten schnell entschieden werden muss obs jetzt doch nicht die richtige Ausfahrt ist.
Morgen früh gehts jedenfalls wieder los und dann gibts auch wieder die ersten Berichte aus dem Krisengebiet rund um Gorzaw.
Ich verabschiede mich für heute, Zeit meine Medikamente zu nehmen und ins Bett zu fallen.
„Wer nicht jeden Tag etwas für seine Gesundheit aufbringt, muß eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfern.“