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Samstag

Auf ein neues!
Es freut mich, dass ihr wieder einschaltet. Wieder heisst es neue Runde, neues Glück !

Ich habe sehr viel Feedback bekommen bezüglich meines kleinen Abenteuers und der Veröffentlichung in diesem Blog - viele fiebern mit und hoffen das beste - Leute ich schaff dat schon! Für die einen ist es ein Führerschein und für den anderen die längste Fahrstunde der Welt. Ich sitze gerade im Flugzeug und es ist um 17:55 Uhr schon bemerkenswert dunkel. Ich muss euch sagen, herrlich - Es sieht einfach wundervoll aus vonhier oben. Die ganzen beleuchteten Straßen, Autos, Häuser, Sportstadien, Aleen, alles was leuchet ist eine Stecknadelgroße Perle in einem Venenartigen Stickwerk auf einem schwarzen Samtvlies. Es ist wirklich wunderschön, wie sich einzelne kleine Dörfer und Städte wie zusammengeflossene Murmelhäufchen...ok ich hör ja schon auf. Es zu fotographieren geschweige denn zu filmen, war mir zwar ob des Start vorgangs verboten, aber ich habs trotzdem versucht und zur Strafe hats natürlich nicht geklappt. Meine Kamera schlug eine Sekunde Belichtungszeit vor aber bei mehr als 400 km/h ist das eher Scheiße. Der Flug kam mir auch sehr kurz vor. Wer nicht den Flug wählt sondern lieber anders reist, sollte mit Stau oder Verspätung der Bahn bestreft werden. Ach das geschieht bereits? ... Zu recht. Fliegen - Die beste Form zu reisen. Meinermeinung nach das Art Deco der Fortbewegung.
Eigentlich sind alle Vorbereitungen schon mit gutem Karma behaftet gewesen: Herr L fuhr mich zum Flieger mit dem Auto seiner Freundin. Nixda Bahn und so. Ich komm ja schliesslich auch nicht nach Polen wegen der Bahn... nene.

...Jetzt sitze ich in der S9 nach Spandau mit Halt am Zoologischen Garte, da wartet Darius um 20:15 Uhr auf mich. Er meinte "Zoo", sagte er am Telefon, "steig Zoo aus. Wir treffen uns am Haupteingang, falls mein Akku dann schon leer sein sollte" - Ok ist 'zoo' nun 'zoologischer garten', wie es auf dem Haltestellenplan heisst? Nach einer eingehenden Studie des doch sehr verwirrenden Liniennetzplanes rund um Berlin kam ich zu dem Schluß, daß es sich nur darum handeln kann. Hoffentlich. Aus dem Fenster geblickt sehe ich dass am Alexanderplatz eine riesige Kirmes ist, die bunt leuchtet und viele Attraktionen und Fahrsgeschäfte feil bietet. Mein Favorit im vorbeifahren: Die Lach- und Spass-Maus. Allein der Name, das gerät, ein doppelt vertikal rotierender Arm mit mehreren "Kabinen" sieht weniger einladend aus.
Tatsächlich im 'Bahnhof Zoo' wartet Darius auf mich in einem Zeitschriftenladen stehend. Wir begrüßen uns und er schlägt vor unser Gepäck zunächst in einm Schließfach zu verstauen, damit wir heute abend ohne Ballast duch Berlin gehen können.
Bahnhof Zoo ist tatsächlich nicht mehr so, wie es aus Lehrfilmen wie "Christiane F. Die Kinder vom Bahnhof Zoo" beigebracht bekommen habe. Es sieht sogar alles ganz sauber und neu aus, soagr dieMenschen dort. Wir spazierten Richtung Kurfürstendamm, wo alles festlich geschmückt mit einer doppelten Million Lampen behangen wird, damit man erkennt wo Bäume stehen und wo die Riesen Plasma-Werbeflächen anfangen.

Alles in allem ein sehr lebhfte Stadt, was mir beim ersten Besuch von Berln nicht so direkt aufgefallen war. Wir besuchten das "Kaufhaus des Westens", ein Moloch des Kapitalismus, die Spitze des Einzelhandels, eine Stadt in einer Stadt. Eine ganze Etage dekoriert im Stil des Zauberwaldes mit Moosen und Eulen auf den Bäumen, Glitterstaub und Pilzen. Türme von Waren dazwischen, Berge von Angeboten, Palettenweise aufgestapelt zu Pyramiden, Bergen, Rotunden oder Arenen aus Dosen, Verpackungen und Tüten; Hell, sortiert, sauber und teuer.
Wir kehrten ei einem Griechen ein, er sich darauf berief, nur Bio-Fleisch zu Gyros zu verarbeiten. So einen frommen Wunsch konnte ich mir auf eine Probe nicht entgehen lassen; Darius empfiehl die Lokalität. Es war in der Tat sehr lecker und das Gyros "Merida" mit Pommes Frites, Krautsalat, Tzaziki und kleinen gerösteten Stücken Pita von ausgezeichneter Qualität. Die Latte für den Grad des "Gyrosmann des Vertrauens" wurde somit wieder angehoben.
Mit Zwiebeligen geschmack und einer Colaflasche in der hand rauchend ein bischen weiter schlendernd sind wir mit der kürzesten U-Banstrecke Berlins an den Platz gefahren, wo Darius frühere WG-Wohnung ihre Lage gegenüber vom alten Rathaus Westberlins hat. Dort wo kennedy seine berühmte rede gehalten hat, habe ich einen Kranz niedergelegt. Naja, nicht ich, aber das Schild für Kennedy wurde ja auch nicht von den Deutschen dort zurErinnerung aufgehange, als passt das schon.
Sandra, Darius frühere Mitbewohnerin, mir auch schon aus Paderorn bekannt, begrüßte uns mit einem Kakao mit Rum und einer leckeren frischen Waffel. Darius zeigte mir stolz sein früheres Domizil, in dem Zimmer, wo leider die derzeit wohnendene Person von Lernen geplagt müde ihren Schlaf unterbrechen musste, damit Darius und ich das machen konnten was wir schon vor 10 Jahren so gern getan haben: Über Zäune klettern. Und in der Tat führte sein Zimmer zu einer Art verwinkelten Außenbalkons mit Holzmöbeln und einer wackeligen Klappleiter, die uns auf das Teerpappe ausgelegte dach des Mieshauses steigen lies. Von Dort oben einen Blick rundum über Berln zu werfen war wundervoll. Es muss ergreifend sein, in den Sommermonaten bei untergehender Sonne sich dort den optischen Reizen hingeben zu könne, wann man dazu Lust hat.
nach dem doch relativ Risikobehafteten Abstieg hat sich in Sandra eine weitere Blogleserin gefunden un ich musste versprechen nicht nur von Dars alter Wohnung, sondern auch von seiner neuen Wohung zu berichten. Ich denke im Sontagseintrag wird sich dafür Gelegenheit finden.


Nachdem wir uns verabschiedet haben und mit einem Doppeldeckerbus durch Berlin zum Zoo fahrend und unser Gepäck abgeholt hatten, kehrten wir nach Frankfurt/Oder zurück. Dort versuchte ich wieder mein Glück meinen Laptop an das veraledeite LAN-Netzwerk anzuschließen, was mir selbst bis in die späten Nachtstunden nicht gelingen wollte. er Netzwerkadapter hat irgendein Problem damit sich anständig die IP-Adresse vom Router zu holen. Ich habe verscuht Darius Einstellungen manuell in meine TCP-Einstellungen zu üertragen, und das ist das nächste wie ich an das Netzwerk kam: Ich konnte mir selber eine IP-Adresse (eine nummer weiter als Darius') zuweisen, aber die Internetverbidunghat trtzdem nicht funtioniert. Eine Automatische Zuweisung führt auch zu komplett anderen Ergebnissen als bei Darius Einstellungen und nicht zur Verbindung zum Netzwerk. Gan damtaisch, meine Freunde der sicheren Verbindung, und nein, es handelt sich um LAN nicht um Funknetzwerk, wo es ja zu erwarten gewesen wäre. Ich bin verzweifelt. Ohne Internet fühle ich mich ein wenig beschnitten. Aber, meine tapferen Blogger, das war auch schon beim letzten mal so und hat doch prima geklappt. Dauert halt etwas bis ich das überspielt hab.


Plattenladen in Schöneberg klickt auf die Bilder für eine Großaufnahme von den abgefahrenen Platten


Im Schaufenster daneben


Ich lege einen Kranz vor Kennedys Rede-Gedenktafel, die von einem Massachusetts Army Chor gespendet wurde.











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